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Einführung von uHealth

Verbessern Sie die Kontosicherheit Ihrer Organisation durch tiefere Einblicke in das menschliche Risiko — mit uHealth, der Human-Risk-Intelligence-Funktion von usecure.

Verfasst von Anna Cunningham

Security-Awareness-Training spielt eine entscheidende Rolle bei der Verringerung des Cyberrisikos, doch das Verhalten der Nutzer ist nur ein Teil des Bildes. Angreifer nutzen außerdem schwache Kontosicherheit, übermäßige Berechtigungen, ruhende Konten und offenliegende Identitäten aus, um sich Zugang zu Organisationen zu verschaffen. Als Teil der usecure-Plattform kombiniert uHealth Identitäts-, Konto-, Zugriffs- und Verhaltensrisikodaten, um einen vollständigen Überblick über das menschliche Risiko zu bieten, sodass Sie risikoreiche Nutzer identifizieren, Behebungsmaßnahmen priorisieren und Ihre gesamte Sicherheitslage stärken können, bevor Probleme zu Vorfällen werden.

In diesem Artikel erfahren Sie:

Was ist uHealth?

uHealth ist die Human-Risk-Intelligence-Funktion von usecure, die dazu entwickelt wurde, Ihr Security-Awareness-Programm zu ergänzen, indem sie kontinuierliche Einblicke in nutzer- und identitätsbezogene Risiken bietet.

Durch die Kombination von Daten aus Microsoft Entra ID oder Google Workspace mit Erkenntnissen aus dem Security-Awareness-Training der gesamten usecure-Plattform analysiert uHealth Kontohygiene, Zugriffsrechte, Identitätsexposition und Nutzerverhalten, um für jeden Nutzer einen Echtzeit-Human-Risk-Score zu erzeugen und ein umfassendes Risikobild für Ihre Organisation zu erstellen. Dies ermöglicht es Sicherheitsteams, über bloße Awareness-Kennzahlen hinauszugehen und fundierte, risikobasierte Entscheidungen darüber zu treffen, worauf sie ihre Maßnahmen konzentrieren.


Was sind die Hauptfunktionen von uHealth?

Mit uHealth erhalten Sie:


Dashboard und Berichte

Das uHealth‑Dashboard bietet eine klare Echtzeit‑Übersicht über Ihre gesamte Sicherheitslage, hilft Ihnen, den Trend des Health Scores auf Unternehmensebene schnell zu verfolgen, vorrangige Aufgaben und Risiko‑Nutzer zu identifizieren und die Behebungsmaßnahmen zu priorisieren. Wichtige Kennzahlen und Visualisierungen machen deutlich, wo Risiken konzentriert sind und worauf Sie zuerst achten sollten.

Health Scores der Nutzer

uHealth bewertet das Nutzerrisiko über vier Säulen: Zielwert, Sicherheitsbewusstsein, Account‑Hygiene sowie Zugriff und Berechtigungen.

Diese Signale werden zu einem einzelnen Health Score pro Nutzer zusammengeführt, wodurch Sie eine einfache und konsistente Möglichkeit erhalten, Risiken in Ihrer Organisation zu messen. So können Sie Nutzer schnell vergleichen, diejenigen mit dem höchsten Risiko identifizieren und sich auf Maßnahmen konzentrieren, die den größten Effekt haben.


Detailansicht auf Nutzer‑Ebene

Tauchen Sie in einzelne Nutzerprofile ein, um genau zu verstehen, welche Faktoren ihre Sicherheitslage beeinflussen.

Jedes Nutzerprofil bietet eine Aufschlüsselung von Risikofaktoren, beitragenden Bedingungen und relevanten Erkenntnissen, sodass Sie klar erkennen, warum ein Nutzer als risikobehaftet eingestuft wird und welche Maßnahmen nötig sind, um den Score zu verbessern.

Anwendungen

Unter dem Reiter „Applications“ liefert uHealth Einblicke zu jeder von synchronisierten Nutzern verwendeten Anwendung und hilft Ihnen zu verstehen, wie die Anwendung genutzt wird und welches Risiko sie möglicherweise einbringt. Dazu gehören:

  • Die Anzahl aktiver und inaktiver Nutzer, die die Anwendung verwenden

  • Das generelle Risikoniveau der Anwendung

  • Ob die Anwendung von der Firma genehmigt ist

  • Die Anzahl von mit der Anwendung verbundenen Sicherheitsvorfällen

Diese Erkenntnisse helfen Ihnen, riskante oder ungepflegte Anwendungen zu identifizieren, die Nutzeraktivität zu überwachen und die Angriffsfläche Ihrer Organisation zu reduzieren.

Tasks

Der Abschnitt „Tasks“ hilft Ihnen, schnell die Maßnahmen zu identifizieren und zu priorisieren, die nötig sind, um die Sicherheitslage Ihrer Organisation zu verbessern. Basierend auf erkannten Risikobedingungen und Kontohygiene schlägt uHealth empfohlene Behebungsaufgaben vor, damit Sie sich auf die dringendsten Probleme konzentrieren können. Das vereinfacht die Behebung, reduziert manuelle Untersuchungen und stellt sicher, dass kritische Risiken behoben werden, bevor sie zu Sicherheitsvorfällen werden.

Berichte

Der Berichtstab von uHealth bietet eine unternehmensweite Ansicht Ihres Health Scores über einen gewählten Zeitraum und hilft Ihnen zu verfolgen, ob sich Ihre Sicherheitslage verbessert, verschlechtert oder stabil bleibt.

Das erleichtert:

  • Das Verfolgen von Trends im Gesamtrisiko

  • Die Messung der Wirkung von Sicherheitsverbesserungen

  • Die Unterstützung interner Reviews und Berichterstattung


Welche Daten zeigt das Dashboard an?

Das uHealth‑Dashboard gibt Ihnen eine klare Übersicht über die Sicherheitslage Ihrer Organisation und hebt die Bereiche hervor, die die meiste Aufmerksamkeit benötigen.


Sicherheits‑Health‑Übersicht

Das uHealth‑Dashboard bietet einen Schnappschuss der gesamten Kontosicherheit Ihrer Organisation, indem es wichtige Kennzahlen darstellt, die Ihnen helfen, Schwachstellen über alle Benutzerkonten hinweg zu identifizieren und zu priorisieren.


Kritische Risiko‑Nutzer & toxische Kombinationen

Ein Nutzer wird als Kritischer Risiko‑Nutzer eingestuft, wenn bei der Synchronisation eine toxische Kombination von Risikobedingungen erkannt wird. Eine toxische Kombination liegt vor, wenn mehrere Sicherheitsschwächen zusammen auftreten und ein deutlich höheres Risiko erzeugen als jeder einzelne Faktor für sich.

Zum Beispiel:

  • MFA ist deaktiviert

  • das Konto ist inaktiv

  • der Nutzer hat erhöhte Rechte

Einzeln können das moderate Risiken sein, zusammen werden sie jedoch zu kritischen Risiken.

Dringender Handlungsbedarf

Nutzer, bei denen zwei von drei kritischen Risikofaktoren kompromittiert sind.


Gefährdete Nutzer

Nutzer, die einen einzelnen Risikofaktor aufweisen und Ihnen eine Frühwarnung geben, bevor Probleme kritisch werden.


Diese Kategorien helfen Ihnen, Behebungsmaßnahmen dort zu konzentrieren, wo sie die größte Wirkung erzielen.


Wie misst uHealth das Nutzerrisiko?

uHealth bewertet jeden Nutzer anhand der vier Kern‑Risikosäulen: Zielwert, Account‑Hygiene, Zugriff und Berechtigungen sowie Sicherheitsbewusstsein, um den gesamten Health Score eines Nutzers zu bilden und zu erläutern, warum ein Nutzer als hoch- oder geringrisikobehaftet gilt.

Zielwert

Der Zielwert misst, wie attraktiv ein Nutzer für externe Angreifer ist, basierend auf Rolle, Sichtbarkeit und Einfluss innerhalb der Organisation.

Er hilft dabei, Nutzer zu identifizieren, die eher Ziel von Social‑Engineering‑ oder identitätsbasierten Angriffen werden könnten.

Enthalten sind unter anderem:

  • Rolle und Abteilung innerhalb der Organisation

  • Organisatorische Hierarchie und Seniorität

  • Externe Sichtbarkeit und öffentliche Präsenz

  • Sensibilität der Geschäftsaufgabe (z. B. Finanzen, Betrieb, Führung)

  • Wahrscheinliches Interesse von Angreifern oder potenzielles Angriffsziel

Beispielsweise hat ein Nutzer mit hoher organisatorischer Sichtbarkeit einen höheren Zielwert als ein normaler interner Nutzer.

Account‑Hygiene

Die Account‑Hygiene misst, wie sicher ein Nutzer sein Konto über die Zeit verwaltet.

Im Fokus stehen praktische Sicherheits‑Hygiene und Konfigurationsentscheidungen, die sich direkt auf die Kontosicherheit auswirken.

Enthalten sind unter anderem:

  • Kontostatus (aktiv, inaktiv oder ruhend)

  • Alter und Stärke des Passworts

  • Verwendung starker vs. schwacher Authentifizierungsmethoden

  • Einführung von Multi‑Factor‑Authentication (MFA)

  • Inaktivität des Kontos oder ungewöhnliche Nutzungsmuster

  • Andere ausnutzbare Kontobedingungen

Beispielsweise würde ein Nutzer mit altem Passwort, ohne aktivierte MFA und mit geringer jüngster Aktivität in der Account‑Hygiene schlecht abschneiden.


Zugriff und Berechtigungen

Zugriff und Berechtigungen messen, wie viel Kontrolle ein Nutzer innerhalb Ihrer Organisation hat und wie weitreichend seine Zugriffsrechte sind.

Nutzer mit höheren Zugriffsrechten haben bei einer Kompromittierung ein deutlich größeres Sicherheitsausmaß.

Enthalten sind unter anderem:

  • Privilegierte Rollen in Microsoft Entra ID oder Google Workspace

  • Anwendungs‑Eigentümerschaft und administrative Berechtigungen

  • Gruppenmitgliedschaften und vererbte Zugriffsrechte

  • Berechtigungen auf Abonnement‑Ebene oder delegierte Rechte

  • Mögliche Pfade zur Rechteeskalation

Beispielsweise stellt ein IT‑Administrator mit globalen Administratorrechten ein deutlich höheres Risiko dar als ein normaler Mitarbeiter, wegen des systemweiten Steuerungsumfangs.

Sicherheitsbewusstsein

Das Sicherheitsbewusstsein misst, wie sich ein Nutzer aus Sicht von Schulungen und Bedrohungswahrnehmung verhält.

Es verknüpft menschliches Verhalten mit Konto‑Risiko und hilft, Nutzer zu erkennen, die anfälliger für Social‑Engineering‑ oder Phishing‑Angriffe sein könnten.

Enthalten sind unter anderem:

  • Abschluss und Wirksamkeit des Security-Awareness-Trainings

  • Leistung in Phishing‑Simulationen

  • Wahrscheinlichkeit, verdächtige Aktivitäten zu melden

  • Exposition gegenüber simulierten Marken‑ oder Anwendungsangriffen

  • Verhaltensindikatoren zum Sicherheitsbewusstsein über die Zeit

Beispielsweise hat ein Nutzer, der bei Phishing‑Simulationen wiederholt durchfällt oder Sicherheitsempfehlungen ignoriert, einen niedrigeren Awareness‑Score.


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